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Was für ein Wochenende

Vergangenes Wochenende war mal wieder Krieg. Und ich war mitten drin. Auf Einladung des FJR war mein Airsoft Team zu einer FIBUA/MOUT Übung (Fighting in build up Areas/ Military Operations in Urban Terrain) in der dänischen Heerestruppenschule eingeladen worden. Der Stadtkampf erstreckte sich über 24 Stunden in mehreren kleinen Szenarien.
Es war kochend heiß, höllisch anstregend aber verdammt geil. Der Nachtkampf bei dem unsere Gruppe den Stadtkern halten musste, wird unter dem Namen "Blutbadnacht" in die Geschichte eingehen
Im letzten Szenario war es für unser Team und das befreundete SAS möglich den Gegner mehr als zwei Stunden kontinuierlich auf Distanz zu halten, ihm schwere Verluste zuzufügen und somit das Missionsziel zu erfüllen und den Laptop vor dem Feind zu schützen. Sehr geil.
Ein kleines Highlight war der Absprung und die Landung eines Spielers des dänischen ESOT Teams aus einem Flugzeug mittels eines militärisches Fallschirms und in voller Ausrüstung. Sowas gibt es echt nur in Dänemark.

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Mehr Bilder vom Wochenende gibt es hier:
Mil-Sim DK Brikby July 2006


Das Bild musste leider "vergrisselt" werden, da dieser Blog leider von Google ergoogelt werden kann :P


So, heute geht es zum Flughafen, eine hoffentlich nette Reise buchen. Mal gucken

4 Kommentare 4.7.06 14:14, kommentieren

Matt reist durch die Welt und tanzt an jedem ort den er besucht Er tanzt ziemlich schlecht!
Trotzdem witzig:

http://www.wherethehellismatt.com


Was gibts sonst noch so? Ich flieg Übermorgen für eine Woche nach Kreta. Da soll es warm sein und Griechen geben. Ich werde dem genauer auf den Grund gehen
Danach sollte mal das Zivi-Feuerchen in Angriff genommen werden. Ich hab sonst überhaupt keinen Bezug mehr dazu. Louis bestimmt auch nicht.

1 Kommentar 6.7.06 22:23, kommentieren

Zurück aus Kreta

So, bin wieder in D-Land. Kreta war ganz nett. Mehr dazu später

16.7.06 15:16, kommentieren

Kreta

So nun mal eine Kurzzusammenfassung meines kurzen Urlaubs auf Kreta:

- 7 Tage Sonne
- Schön warmes Meer mit netten Wellen
- Ein etwas chaotisch organisiertes Hotel ohne warmes Wasser am Morgen
- Doofes, eintöniges Frühstück
- Abendessen in einem Restaurant mit einem Kellner der mindestens 25 Sprachen spricht, um Gäste aus 25 Ländern zu belatschern.

- Griechenland (bzw. zumindest Kreta) ist eigentlich genau wie Spanien nur mit Olivenbäumen anstatt von Orangenbäumen.
(Wo zur Hölle waren die verdammten Säulen? Ich bin nach Griechenland gefahren um Säulen zu sehen)

- Kreta ist ziemlich müllig und den Griechen ist es vermutlich auch egal wenn man knietief im Dreck und Müll steht. Wer mit Recycling und Mülltrennung aufgewachsen ist, dem treibt es die Tränen in die Augen.

- In Griechenland gibt es nur eine Verkehrsregel. Wer aus einer Einmündung kommt, muss warten. Ansonsten regelt sich der Verkehr auf chaotische Weise selbst.

- Kretas Straßen sind z.T. in absolut desolatem Zustand. In manchen Schlaglöchern, sollen ganze LKWs verschwunden sein.

- Kreta scheint ALLE EU-Gelder bekommen zu haben. An jeder Ecke ein Schild das hier und dort 25 Mio. € in irgendwelche dubiosen Projekte geflossen wäre. Merkt man was davon? Nein!
Die Griechen wertschätzen die partnerschaftliche, europäische Politik indem sie auf die aufgestellten Schilder der EU mit ihren Schrotflinten schießen.

Es war mal nett Griechenland zusehen, aber nochmal muss ich dort nicht unbedingt hin.

Vielleicht wird die nächste Reise mal wirklich eine Trecking Reise. Mit Zelt und Schlafsack und Rucksack durch ein Land ziehen. Das kann sicher auf interessant sein.

1 Kommentar 17.7.06 10:31, kommentieren

Physische Abwerhreaktion

Mensch, denkt man. Könnte man doch mal gucken wie sportlich man noch ist. (Wer zur Hölle kommt auf so eine doofe Idee in der größten Hitzewelle des bisherigen Jahres?)
Nunja, Laufschuhe an nachdem der erste heftige Regen und Sturmschauer die Temperatur von mörderischen 36 Grad auf quasi arktische 26 Grad gesenkt hat. Zack losgelaufen... nach ca. 2 Kilometern gings mir schlecht. Kotzen war nicht, aber Magen sagte:
"... neee, ist jetzt mal wirklich genug mit dem ollen rumgeödel hier. Wie kommst du überhaupt auf die Scheißidee JETZT das Laufen anzufangen? Du magst doch Laufen überhaupt nicht" (Anmerkung der Redaktion: Laufen ist wirklich scheiße und langweilig, aber erzählt meinem Magen nicht das ich das gesagt habe)... Mal ehrlich, du hast sonst auch keinen Bock zu laufen, du hast ja auch ein Auto. Und wenn du jetzt weiterläufst, dann sag ich deinen Füßen, dass sie mal ganz fix die Arbeit einstellen sollen. Die sind auch noch völlig irritiert von deinem plötzlichen Ehrgeiz..." (Frei nach: mein Magen)

Also irgendwie war das wie übles Sodbrennen haben. Naja, half nix, hab den Rückweg angetreten. Deutlich langsamer, das war ein Kompromiss auf den sich mein Magen nach zähen Verhandlungen einlassen wollte.
Gut, immerhin trotzdem mal bewegt. Kann ich aber definitiv nicht weiterempfehlen. Wer ein Auto hat sollte es nutzen, wer einen E-Rollstuhlhat sollte den nutzen und wer einen Hilfsaffen hat, (memo an mich: Hilfsaffen beantragen) sollte den schicken.

Ich vergleiche die Reaktion meines Körpers, mit der Reaktion eines Körpers eines Patienten der ein frisch-transplantiertes Organ bekommen hat. Unter Umständen kommt es dann zu körperlichen Abstoßungsreaktionen . Mein Körper stößt Sport und Bewegung konsequent ab :D

2 Kommentare 21.7.06 00:05, kommentieren

"Super Six four is going down..."

Ich habe, oder bin viel mehr noch dabei, ein Buch zu verschlingen. Nun gut, ich hatte sehr viel Zeit es zu lesen, habe es aber grundsätzlich nur getan, wann ich nicht zu Hause war. Zu Hauses lese, ich bisher, leider nur sehr unregelmäßig.
Mark Bowden, hat mit "Black Hawk Down" ein fantastisches, militärgeschichtliches Präzisionswerk über die (gescheiterten/erfolgreichen... je nach Standpunkt) Militäroperation der US Rangers und US Delta Force im Oktober 1993 in Mogadishu geschrieben. Schonungslos authentisch beschreibt er die Vorgeschichte des Bürgerkrieges in Somalia und zeigt neben der militärischen und menschlichen Seite des verzweifelten Kampfes der US Truppen auch die Seite der Somalis, vom einfachen Ladenbesitzer bis hin zum Milizführer. Fantastisch, wenngleich der Hauptfokus auf den US Truppen liegt. Mark Bowden überzeugt durch ein fundiertes Detailwissen in allen nötigen Teilbereichen und beschreibt besonders die Konkurrenz der zwei Eliteeinheiten der US Armee: Die kampferprobten und gedrillten US Rangers gegen die "coolen" und hochprofessionellen, vllt. sogar hochnäsigen Delta Force.
Brutal, offen und ehrlich. Ein klasse Buch

Ich habe mir gleich mal "Killing Pablo" bestellt, indem Bowden beschreibt wie der kolumbianische Drogenkartellführer Pablo Escobar anfang der 1990er Jahre, von einem US Spezialkommando, getötet wurde.

1 Kommentar 26.7.06 17:44, kommentieren

Berlin

So, Gestern bin ich von meinem Wochenendausflug in unsere schöne Hauptstadt zurückgekehrt.
Berlin ist nach wie vor immer eine Reise wert. Nachdem die Hinfahrt mit fast 5 Stunden doch durch Stau recht lange gedauert hat, ein Spaziergang auf der A2 kann aber auch recht nett sein, hat die Rückfahrt Gestern nur 3,15h gedauert, was in angetracht durchschnittlich ca. 120 - 130 kmh mit meinem Uno schon eine recht gute Zeit war. Waren ja auch kaum LKWs auf der Strecke, dafür umso mehr polnische Sprinter, die allesammt nicht Auto fahren können.

Naja, in Berlin war erstmal ausspannen angesagt. Lecker Bier bei Freunden trinken. Am nächsten Tag gings mit den Öffentlichen in die Stadt, einkaufen und die ominöse ladeneröffnung der "Recon Company" in der Chausseestraße in Berlin suchen. Der Laden war nicht da. Schade.
Wieder in Lichterfelde, konnten wir erstmal schön in den Swimminspool der Nachbarn springen, was in anbetracht der Temperaturen eine wohltat war. Danach wurde gegrillt. Am Abend gings zurück in die Stadt, zum hackischen Markt und dort wurde der örtliche Irish Pub insicher gemacht. Anmerkung: Ein Hefe und ein Schokoladeneis passen aber mal überhaupt nicht zusammen. Gegen 3 war wieder pennen angesagt. Am Sonntag wurde erstmal ausgeschlafen, danach Filme kopiert, nochmal schwimmen gegangen, nochmal gegessen und am frühen Nachmittag die Heimreise angegangen. Ein sehr schöner Wochenendausflug.

31.7.06 10:10, kommentieren

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