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Rückständigkeit, Nachnamen und Backshops

8:15 Uhr...Schneiderberg V309, die Vorlesung Grundlagen der Kultur und Sozialgeographie beginnt. Müdigkeit erfüllt den Raum, nur zu verständlich, schließlich ist ja noch quasi mitten in der Nacht.

Doe Dozentin legt los, knallt Grafik um Grafik an die Wand. Die Stifte finden die kommenden 2 Stunden keine Ruhe. Ein etwas unglücklicher Zustand finden wir. Denn die Kombination aus Zuhören und Verstehen und brutalem Mitschreiben verträgt sich nicht wirklich gut.
Naja, etwas nimmt man schon mit, aber längst nicht so viel wie in anderen Veranstaltungen... ärgerlich denn gerade am Ende dieser Vorlesungs- und Übungskonstellation kündigt sich meine erste Klausur an.

Nun war unsere Dozentin so nett doch irgendwie ein Skript zur Verfügung zu stellen. Heute stellt sich raus, ihre Power Point Präsentation wird in gedruckter Form in der Präsenzbibliothek ausliegen, welche nur ca. 1,5 Stunden am Tag geöffnet ist.

Schätzungsweise 12,456 Seiten, für 1,5h/T auf 70 Studierende.
Sehr dumm, auf Vorschläge sie könnte ihre Präsentation doch online stellen und mit Passwort schützen reagierte sie nicht. Dabei wäre es so jedem Studenten möglich sich die Präsentation nach belieben zu drucken.

Ich nenne diese Form des Verfahrens rückständig. Schaffen es doch andere Institute komplette Skripte, Präsentationen und Übungsaufgaben regelmäßig ins Netz zu stellen.


Zum Thema Nachnamen. Warum gibt es in der wissenschaftlichen Welt nur Nachnamen? Das hat zwar bestimmt einen schlüssigen Grund, aber es ist allemal merkwürdig. In Geographie taucht man regelmäßig in die Welt der Bärs, Kiesel und Schenks ab.
Sollte ich jemals ein wissenschaftliches Buch schreiben (Thema: Genese des administrativen Systems der Bierrepublik Lampukistan, oder Normative Konzepte der interdisziplinären Sozialgeographie Lapukistans) wird auch nur mein Nachname weltweit bekannt... komisch!

Backshops: Urbane Ballungsräume weisen eine verstärkte Tendenz zur Entwicklung von komischen Läden auf. Backshops waren mir als Bürger Weyhes gänzlich unbekannte. Brötchen kaufte man beim Bäcker. Ein Backshop verzichtet auf den Bäcker, bekommen den Kram geliefert und man sucht sich die Waren selbst zusammen. Es sitzt lediglich eine Frau an der Kasse. Vorteil: Günstig... und lecker.

So nun widme ich mich mal wieder der Demographie... in der Mitschrift aus KuSo-Geo.

8 Kommentare 7.11.06 11:32, kommentieren

Verkorkster Morgen

Irgendwann heute Morgen wache ich auch. Verschlafen schaue ich auf meinen Wecker (dem ich nicht weiter traue als ich ihn werfen kann). Mit ziemlicher Sicherheit entdecke ich 6:30 auf dem Ziffernblatt. Also stehe ich auf, ziehe das Rollo hoch, alles duster, nur das Schild des Allianz und Postbankgebäude sind beleuchtet. Ich gehe ins Bad, dusche, putze mir die Zähne, ziehe mich an... für einen kurzen Moment denke ich meine Uhr sei stehen geblieben, denn das machst die momentan immer mal.
Zurück im Zimmer werfe ich einen kurzen Blick auf meinen Wecke.... nanu, die Anzeige zeigt 4:50 Uhr an...

ROFL-Kartoffel... so ein Scheiß. Licht auf und wieder ins Bett.

8:15 Uhr in Kultur- und Sozialgeographie. Frau Albrecht lässt sich über den demographischen Übergang aus und mir fallen fast due Augen zu... Jetzt brauch ich erstmal einen Kaffee.

4 Kommentare 14.11.06 10:13, kommentieren

Mensafiasko

Bisher hatte ich noch keinen Grund über die Mensa zu meckern aber heute muss das mal sein

Wahlmenü mit Fleisch: Rinderragout in Erdnusssauce (wiederlich weil Erdnuss)
Wahlmenü ohne Fleisch: Asiatische Nudelpfanne (eigentlich ganz lecker)

Das Problem waren heute die Beilagen. Nichtsahnend nahm ich mir ein vermeindliches Risotto... der geübte Mensagänger weiß das man das Essen nicht immer unbedingt am Aussehen erkennen kann.
Nunja, noch Salat dazu, alles bestens. Am Tisch, die erste Kabel geht ins Reisschälchen. Mein Gaumen erwartet den sanften Geschmack von Pilzen und lecker-würzigem Aroma... was passiert... es schmeckt süß und matschig... hier stimmt was nicht! Milchreis ist es nicht... das wäre ja noch lecker, aber scheiße als Beilage. Die für Pilze gehaltenen Teil im Reis sind nicht näher zu identifizieren und riechen nicht. Ok, noch zwei weitere Gabeln... es wird immer wiederlicher. Weiter mit dem Hauptgericht und Salat.
Bei Verlassen der Mensa wollte ich dann doch noch wissen was ich da vorhin versucht habe zu essen. Die traurige Wahrheit... DATTELREIS!
Was zur Hölle soll das? Datteln sind ja schonmal prinzipiell scheiße aber damit den wehrlosen Reis quasi kulinarisch zu exekutieren... sowas darf nicht sein.
Hoffentlich wird das Morgen wieder besser *G*

2 Kommentare 15.11.06 18:01, kommentieren

Tolle Seiten #1

Tolle Internetseiten für den Geographiestudenten (von Welt*) #1

Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Regionalatlas

http://www.destatis.de/atlas/atlas.htm

Denn... der Geographiestudent LIEBT Statistiken und bunte Deutschlandkarten mit unterschiedlichsten Sachen drauf.


* Geographiestudenten von Welt kommen per Definition aus Hannover XD rotfl l0l

1 Kommentar 20.11.06 20:45, kommentieren

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